Messier, die lohnendsten NGC- und IC-Objekte und Weitwinkelfelder für euren Standort (). Wähle Monat und Blickrichtung; jedes Objekt zeigt dann, ob es am besten mit der Nikon D600 und ihren Objektiven, dem Celestron EdgeHD 9.25 mit der 2600 MC oder dem Seestar S50 gelingt, und wie es maßstabsgetreu im Bildfeld aussieht.
Drei Systeme: Nikon D600, astromodifiziert (Vollformat 35,9 × 24 mm, 5,95 µm Pixel); Celestron EdgeHD 9.25 mit 2600 MC (Sony IMX571, APS-C 23,5 × 15,7 mm, 3,76 µm Pixel, gekühlt); Seestar S50 (50 mm Öffnung, 250 mm f/5, Sony IMX462, 5,6 × 3,1 mm, 2,9 µm Pixel). Die Ausrüstung ist nach Personen sortiert: Klick auf einen Namen klappt die Objektive auf. Ordne jedem Objektiv die passende Kamera und Person zu. Über „Ausrüstung von“ bei den Filtern rechnet der Planer nur mit der Ausrüstung einer Person. Die Ausrüstung kann in dieser Version nur angesehen werden; den Standort kannst du frei wählen. Für jedes Objekt wird das Objektiv gewählt, das den besten Bildausschnitt liefert; bei gleicher Brennweite gewinnt das lichtstärkere. Prüfe die Blenden der Festbrennweiten, sie sind geschätzt. Den 0,7×-Reducer kannst du entfernen, falls ihr keinen habt; ein HyperStar lässt sich als eigenes Objektiv ergänzen. Änderungen merkt sich die Seite in diesem Browser.
Die Zeiten gelten für ca. 22–23 Uhr Ortszeit. Die Länge verschiebt sie nur um wenige Minuten pro Grad; entscheidend ist die Breite.
Kreise: Messier. Rauten: NGC und IC. Ringe: Weitwinkelfelder. Ist ein Monat gewählt, sind nur die Objekte kräftig gefärbt, die dann gegen 22–23 Uhr in der gewählten Richtung mindestens 15° hoch stehen.
Das Bild über jedem Objekt ist das Bildfeld deiner D600 bei der angegebenen Brennweite. Norden ist oben, Osten links. Alle Katalogobjekte in der Nähe erscheinen an ihrer echten Position und in echter Größe, bei Weitwinkelfeldern auch die Milchstraße nach der tatsächlichen Lage der galaktischen Ebene und Barnards Loop. Das Aussehen der Objekte selbst ist eine vereinfachte Darstellung nach Objekttyp; die Hintergrundsterne sind nur angedeutet. So siehst du auf einen Blick, ob ein Objekt das Bild füllt, winzig bleibt oder nicht ganz hineinpasst. Echte Aufnahmen findest du über „Echte Fotos ansehen“. Mit dem Auswahlfeld „Vorschau“ kannst du alle Objekte bei einer bestimmten Brennweite vergleichen.
Bei 62 Objekten ist ein echtes Foto eingebaut (Schaltfläche „Foto“). Es erscheint zusätzlich maßstabs- und lagegetreu in der Bildfeld-Vorschau, auch als Nachbarobjekt. Verwendet sind nur frei lizenzierte Aufnahmen, vor allem von Wikimedia Commons sowie von NASA, ESA, ESO, NOIRLab und SDSS; der Urheber steht jeweils unter dem Foto. Für berühmte Objekte wie M 31, M 42 oder M 51 gibt es in dieser Quelle leider nur Aufnahmen, die nicht frei weitergegeben werden dürfen; dort hilft der Link „Echte Fotos ansehen“.
Ideal ist die Brennweite, bei der das Objekt etwa 40 % der Bildhöhe füllt. Aus deinen Objektiven wird das gewählt, das diesem Ideal am nächsten kommt; bei gleicher Brennweite gewinnt die größere Blende, also etwa das Nikon 500 mm vor dem Tamron bei 500 mm. Liegt eine zweite sinnvolle Option deutlich daneben, steht sie als Alternative dabei. ★★★: füllt mindestens 20 % der Bildhöhe. ★★: 10–20 % oder bis doppelt so groß wie das Bildfeld (kleines Mosaik). ★: 4–10 % oder ein größeres Mosaik nötig. ☆☆☆: unter 4 % oder viel zu groß. Mit „Beide Systeme“ zeigt jede Karte beide Empfehlungen; hervorgehoben ist das System, das besser passt, und dessen Bildfeld siehst du in der Vorschau.
Nativ hat das Teleskop 2350 mm bei f/10, das Bildfeld der 2600 MC ist dann nur 0,57° × 0,38° groß. Das ist ideal für kleine Galaxien, planetarische Nebel und Kugelsternhaufen, also genau die Objekte, die mit der D600 zu klein bleiben. Der Bildmaßstab liegt nativ bei 0,33″ pro Pixel und mit Reducer bei 0,47″; das ist feiner, als das Seeing in Mitteleuropa meist hergibt. 2×2-Binning oder ein nachträgliches Verkleinern bringt deshalb besseres Signal-Rausch-Verhältnis ohne sichtbaren Detailverlust. Bei diesen Brennweiten ist Guiding Pflicht, am besten mit Off-Axis-Guider, weil ein Leitrohr bei einem SCT durch Spiegelshifting ungenau wird.
Das Seestar ist ein vollautomatisches Smart-Teleskop mit 250 mm Brennweite und einem kleinen Sensor; sein Bildfeld ist mit etwa 1,3° × 0,7° fast so eng wie bei 600 mm an der D600, aber mit nur 2,9 µm Pixeln. Es eignet sich besonders für helle Galaxien, Kugelsternhaufen und mittelgroße Nebel. Wegen der Alt-Az-Montierung belichtet es nur 10–30 s pro Bild; die Gesamtzeit sollte deshalb eher am oberen Rand der Richtwerte liegen. Für Emissionsnebel hat es einen eingebauten Dualband-Filter, für große Objekte einen Mosaik-Modus.
Ohne Nachführung gilt die NPF-Regel: maximale Belichtung ≈ (35 × Blende + 30 × 5,95 µm) ÷ Brennweite in Sekunden. Die Gesamtzeit ist ein Richtwert unter mäßig dunklem Himmel. Durch die Astromodifikation nimmt die D600 das rote Hα-Licht von Emissionsnebeln etwa drei- bis viermal stärker auf als eine normale Kamera. Für normale Tageslichtfotos brauchst du einen Clip- oder Aufschraubfilter (UV/IR-Sperrfilter) oder einen eigenen Weißabgleich.
Für Süden (135–225° Azimut), Osten (45–135°), Westen (225–315°) und Norden (315–45°) steht der Monat, in dem das Objekt gegen 22–23 Uhr dort am höchsten steht. Im Westen steht ein Objekt etwa drei Monate nach seiner Südkulmination und sinkt dann im Laufe der Nacht; fotografiere es deshalb früh am Abend. Später in der Nacht verschiebt sich alles um etwa einen Monat pro zwei Stunden nach vorne. Nördlich von etwa 48,5° Breite wird es zwischen Ende Mai und Mitte Juli nicht astronomisch dunkel; weiter südlich, etwa auf den Kanaren, gibt es das ganze Jahr echte Nächte.